Kleines ABC der Städt. kath. Grundschule Windthorststraße



Liebe Leser,
mit dieser kleinen Broschüre von A bis Z möchten wir Sie nicht nur ein wenig mit unserer Schule vertraut machen, sondern Ihnen ein kleines Nachschlagewerk an die Hand geben, das Ihnen neben generellen auch situationsbezogene Informationen geben soll.
Gleichzeitig ist das Heftchen aber auch als kleine Dokumentation unseres lebendigen Schullebens zu betrachten.
Sollte sich bei der Lektüre hier und da ein Grund zum Schmunzeln ergeben, so ist dies durchaus beabsichtigt und beeinträchtigt nicht die Ernsthaftigkeit der Information.
Genauere Informationen über Unterrichtsinhalte oder –konzepte können Sie in unserem Schulprogramm finden, auch dieses ist online auf unserer Homepage veröffentlicht.

A
Advent - In der Adventszeit werden Klassenräume und Flure weihnachtlich geschmückt. Nach Unterrichtsbeginn werden Kerzen angezündet, eine Geschichte vorgelesen oder vorweihnachtliche Lieder gesungen. Es findet ein Schulgottesdienst kurz vor Beginn der Weihnachtsferien statt.

Alarmübung - wird in jedem Schuljahr zweimal durchgeführt (einmal angekündigt, einmal unangekündigt), um richtiges Verhalten zu trainieren und die Sicherheit zu steigern.

Anmeldung - Die Anmeldetermine für das neue Schuljahr sind jeweils im Oktober, in der Regel von Mittwoch bis Freitag. Die Termine werden frühzeitig in der Presse bekannt gemacht. Bei der Anmeldung ist das Kind persönlich vorzustellen. Außerdem muss eine Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie die Benachrichtigung des Schulamtes vorgelegt werden.

B
Bekenntnisschule - Da wir eine katholische Bekenntnisschule sind, haben wir demnach überwiegend katholische Kinder. Wir sind aber auch offen für nicht katholische Kinder, wenn die Eltern eine Unterrichtung und Erziehung nach unseren Grundsätzen wünschen und bejahen. Dazu gehören die Ergänzung unseres Schullebens durch die Feier kirchlicher Feste, die Pflege religiöser Bräuche, der Umgang mit Symbolen und Zeichen des Glaubens, Anleitung zu Stille und Besinnung, Singen und Beten und die Feier von Gottesdiensten. In den Klassen 1 und 2 finden monatliche Kontaktstunden in der Kirche statt, die von Mitgliedern der Gemeinde gestaltet werden.

Beratung - Besondere Bedeutung für den weiteren Bildungs- und Lebensweg der Kinder hat die Wahl der geeigneten Weiterführenden Schule im 4. Schuljahr. Deshalb bieten wir für die Eltern der Viertklässler Ende Oktober / Anfang November einen Informationsabend über Weiterführende Schulen an. Die Einzelberatung erfolgt dann rechtzeitig vor den Anmeldeterminen.
Des Weiteren stehen die Lehrerinnen jederzeit auf Anfrage zu Beratungsgesprächen in Bezug auf Fragen oder Problemen zur Verfügung.

Beurlaubung - Wenn wichtige Gründe vorliegen, kann Ihr Kind vom Unterricht beurlaubt werden, und zwar vom Klassenlehrer bis zu 2 Tagen, vom Schulleiter bis zu 2 Wochen, darüber hinaus nur vom Schulamt. Im Bedarfsfall sollte der Klassenlehrer rechtzeitig informiert werden.
Eine Beurlaubung in Zusammenhang mit Ferienzeiten zwecks Kostenersparnis bei Urlaubsbuchungen ist nicht statthaft.

Bücherei - Mit Hilfe von Klassenbüchereien führen wir die Kinder frühzeitig an das Lesen heran. In den einzelnen Klassen stehen Bücherkisten mit altersgemäßer Literatur.
Mit der Stadtteilbibliothek besteht ein Kooperationsvertrag zur Förderung der Lesefertigkeit. Die Klassen erhalten jedes Jahr eine themenbezogene Führung. Leserucksäcke und Bücherkisten werden regelmäßig in Anspruch genommen.

Brandschutzerziehung – seit dem Schuljahr 2008/09 findet in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal Langerfeld eine Brandschutzwoche statt, in der die Kinder sich im Unterricht mit dem Thema Feuer auseinander setzten. Bei einem Besuch in der Feuerwache, die ja direkt neben unserem Schulgebäude ist, werden sie altersgemäß auf Gefahren und richtige Reaktion bei Feuer hingewiesen. Die Inhalte bauen in den 4 Jahren Grundschulzeit aufeinander auf.

C
Charakter - Nicht nur Menschen haben einen - auch unsere Schule.

D
Disziplin - ist für uns ein wichtiges Erziehungsziel. Darunter verstehen wir, sich zu vertragen, Regeln einzuhalten, mit Materialien (auch eigenen) sorgfältig umzugehen und unsere Schule in Ordnung zu halten.

E
Eigenanteil - Der Eigenanteil der Eltern an der Lernmittelfreiheit beträgt z.Zt. 12.- €. Er wird durch die Schulkonferenz für jedes Schuljahr genau festgelegt. Darüber hinaus wird von der Schulkonferenz ein weiterer Elternbeitrag für Arbeitsmaterialien und Kopierkosten jährlich neu festgelegt. Die übrigen Kosten trägt der Schulträger.

Eltern - Die Mitarbeit der Eltern ist in vielerlei Hinsicht ein unverzichtbarer Faktor sowohl für den schulischen Erfolg eines jeden Kindes, als auch für die Gestaltung des Schullebens.

Entschuldigung - Schulversäumnisse sind grundsätzlich von den Erziehungsberechtigten zu entschuldigen. Es ist am besten, wenn wir schon vor Unterrichtsbeginn wissen, welche Kinder fehlen. Wir haben dann die Gewissheit, dass ihnen auf dem Schulweg nichts zugestoßen ist. Ist ein Kind erkrankt, schafft ein Anruf zwischen 7.45 und 8.00 Uhr Klarheit.
Bei längerer Erkrankung (mehr als 3 Tage), bei Erkrankung im Vorfeld oder Anschluss an Ferien und bei längerer Freistellung vom Sportunterricht ist ein ärztliches Attest notwendig.

F
Fächer - siehe: Unterrichtsfächer

Ferien - brauchen wir alle, damit Schule anschließend wieder richtig Freude macht. Neben den allgemeinen Ferien hat jede Schule 4 bewegliche Ferientage zur Verfügung. Die Schulkonferenz entscheidet über die Terminierung dieser Ferientage.

Feste - Verschiedene Feste führen die Schulgemeinde - Kinder, Eltern und Lehrer - zusammen und sind ein wichtiger Bestandteil eines lebendigen Schullebens. Siehe auch : Schulfest, Martinszug, Nikolausfeier.

Förderverein - Der Schulverein unserer Schule trägt seit vielen Jahren dazu bei, Lehr- und Lernmittel sowie Spielgeräte anzuschaffen, die nicht vom Schulträger finanziert werden. Auch Klassenveranstaltungen werden finanziell unterstützt.
Dies führt zu einer Bereicherung der Arbeit und der Freizeit an unserer Schule. Jeder kann bereits mit einem Jahresbeitrag von 12€ Mitglied werden.

Frühstückspause - Diese ist von 9.45 bis 10.00 Uhr. Die Kinder frühstücken gemeinsam nach der Bewegung auf dem Schulhof im Klassenraum. Wir sehen es natürlich gerne, wenn die Eltern Brote und Obst mitgeben. Süßigkeiten können ruhig zu Hause bleiben. Milch oder Kakao können wochenweise bestellt werden und sind sicher besser als mitgebrachte Limonade oder gar Cola.
Darüber hinaus steht in den Klassen Wasser als Getränk zur Verfügung, das von den Eltern reihum gespendet wird.

G
Grundschule von acht bis eins - Seit Beginn des Schuljahres 1995/96 gibt es bei uns eine Gruppe von Kindern, die nach dem Unterricht ab 12 Uhr bis ca. 15.00 Uhr in der OT Raphaelo betreut wird und dort auch zu Mittag essen kann. Die Maßnahme wird von der Pfarrei St. Raphael betreut und durch den Schulträger mitfinanziert. Zur Zeit ist ein Elternanteil von 140 € im Monat zu zahlen. Kinder, die an dieser Betreuung teilnehmen, werden auf jeden Fall bis 12.00 Uhr in der Schule unterrichtet, bzw. beaufsichtigt. Eine Betreuung in der Schule ab 8.15 Uhr ist nach Absprache möglich.

H
Hausaufgaben - Auf Hausaufgaben wollen wir nicht verzichten. Wir halten uns dabei jedoch an einige Grundsätze: HA ergänzen das Lernen in der Schule. Der Zeitaufwand soll dem Alter der Kinder angemessen sein. In der Regel sollen die Aufgaben ohne Hilfe der Eltern zu schaffen sein.

Hausmeister - Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist Frau Flieter unsere Hausmeisterin. Sie kümmert sich nicht nur um Grundstück und Gebäude, sondern auch um die Milch- und Kakaobestellung.

Hitzefrei - gibt es an der Grundschule nur mit Vorankündigung, weil wir die Kinder nicht ohne Wissen der Eltern nach Hause schicken dürfen.

I
Ideen - Unser Lehrerkollegium nimmt gerne Vorschläge auf, um Unterricht und Schulleben noch interessanter zu gestalten.

J
Juut - mundartliche Bezeichnung für eine positive Zeugnisnote.

K
Klassenfahrt - Klassenfahrten werden meist zu Beginn des 3. Schuljahres durchgeführt. Sie dauern in der Regel 3 Tage.

Kopiergeld - Die Kinder bekommen oft kopierte Arbeitsblätter, die die Schulbücher ergänzen. Ob und wie viel Kopiergeld eingesammelt wird, entscheidet jährlich die Schulkonferenz. Zur Zeit liegt der Betrag bei 5 € pro Halbjahr.

Kunstgeld - Wird bei Bedarf eingesammelt, wenn andere Mittel ausgeschöpft sind, damit gute Ideen nicht am fehlenden Material scheitern.

L
Laternen - Laternen werden vor dem Martinszug im Kunstunterricht gebastelt.

Lehrer - unvermeidbares Personal an einer Schule; an Grundschulen zum größten Teil weiblich.

Lehr- und Lernmittel - werden zum größten Teil vom Schulträger bezahlt und den Kindern leihweise zur Verfügung gestellt. Je schonender die entliehenen Bücher usw. behandelt werden, desto mehr Geld steht für andere Unterrichtsmittel zur Verfügung.

Lesepaten – Eltern oder Großeltern, die einmal oder mehrmals pro Woche zusätzlich zum Klassenunterricht in einer Klasse vorlesen.

M
Martinszug - wird jedes Jahr durchgeführt und ist eine feste Veranstaltung in Langerfeld. Auf dem Schulhof werden Martinslieder gesungen, der Zug führt durch die Henkelstraße, die Wilhelm-Hedtmann-Str., die Inselstr. und am Hallenbad vorbei wieder zur Schule. Nach der Rückkehr gibt es in der Schule die Weckmänner.

Mogeln - mögen wir nicht. Ehrlich währt am längsten - eines unserer Prinzipien.

Mülltrennung – Wir trennen unseren Müll nach Papier (dafür bekommen wir jedes Jahr eine Vergütung nach Höhe der gesammelten Menge von der ASW), grünem Punkt und Restmüll. Wir bitten darum, das Pausenbrot möglichst in Brotdosen zu verpacken, sowie Getränke in Mehrweg-Plastikflaschen mitzugeben.

N
Neue Rechtschreibung - siehe: Rechtschreibung

Nikolausfeier - Natürlich würdigen wir den Tag des hl. Nikolaus. Der Nikolaus besucht alle Klassen, bringt Geschenke und manchmal auch Ermahnungen mit, die in seinem großen Buch stehen.

Nörgler - Die gibt es leider überall vereinzelt. Wir bevorzugen konstruktive Kritik.

O
Offen - wollen wir in vielerlei Hinsicht sein: für Gespräche, für Anregungen, für Mitarbeit...

P
Pausen - zwei Hofpausen und eine Frühstückspause helfen allen, neue Kräfte zu sammeln.

Pausenregeln - hängen in jeder Klasse und sind von den Kindern selbst entwickelt worden.

Projekttage – Alle zwei Jahre führen wir eine Projektwoche durch. Dabei wird an verschiedenen Themen fächer- und zum Teil auch klassenübergreifend gearbeitet. Bei der Themenwahl können die Kinder sich beteiligen. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse in einer öffentlichen Präsentation (verbunden mit Essen und Trinken) den Eltern vorgestellt.

Q
Quatsch - machen alle Kinder mal, sonst wären es keine.

R
Radfahrtraining - In Theorie und Praxis legen die Kinder der Klasse 4 ihre „Radfahrprüfung“ ab, nachdem sie im Sachunterricht intensiv darauf vorbereitet wurden. An dem Prüfungstag werden auch die Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft.
In der Klasse 3 findet ein Radfahrtraining in der Halle „Wicked Woods“ statt, ein weiteres Training auf dem Übungsplatz Ehrenhainstr. kommt dazu.
Seit dem Schuljahr 2007/08 führen wir einmal im Schuljahr eine Verkehrssicherheitswoche durch. Dabei werden wir von dem Verkehrserziehungsbeauftragten der Polizei, sowie dem örtlichen Polizeibeamten unterstützt. Jede Klasse übt auf dem Schulhof altersgemäß das Fahrradfahren, die Klassen 3 und 4 lassen ihre Sehschärfe überprüfen und führen Geschwindigkeitsmessungen in der Nähe der Schule durch.

Rechtschreibung - Ob man nun für oder gegen die neue Rechtschreibung ist, Tatsache ist, dass sie verbindlich ist. Bisherige Schreibweisen werden den Kindern natürlich noch in einigen Büchern (in den Schulbüchern in der Regel nicht) begegnen.

S
Schulgarten – Mit dem Schuljahr 2010/11 beginnen wir mit der Einrichtung eines Schulgartens neben und hinter unserem Leichtbau.

Schnuppernachmittag - Gegen Ende des jeweiligen Schuljahres werden die Schulneulinge zu einem Schnuppertag in die Schule eingeladen. Sie lernen das Schulgebäude, andere Kinder und die Lehrer/innen kennen.

Schulbücher - siehe: Lehr- und Lernmittel

Schuleingangsphase - Sie wird bei uns jahrgangsübergreifend durchgeführt. Die Kinder können laut Schulgesetz 1-3 Jahre in der Schuleingangsphase verbleiben.

Schulfest - gibt es einmal im Jahr, meist zum Ende des Schuljahres, entweder in Verbindung mit der Präsentation der Projektwochenergebnisse oder als eigenständige Veranstaltung mit wechselndem Schwerpunktthema.
Schulmesse - Zu besonderen Anlässen (Einschulung, Weihnachten, Aschermittwoch, Schuljahresende) werden Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Raphael durchgeführt.

Schwimmen - findet in den Klassen 3 und 4 (jede Klasse 1 Halbjahr) im Langerfelder Hallenbad statt. Unser Ziel ist es, dass jedes Kind schwimmen lernt. Bei den Schwimmern sollen Sicherheit und Stil gefördert werden. Schwimmprüfungen können abgelegt werden.

Sport - Sport soll unser Schulleben bereichern. Der Sportunterricht findet in der Turnhalle „Am Hedtberg“ statt. Die Kinder nehmen an den Bundesjugendspielen (Leichtathletik) teil. Schulmannschaften beteiligen sich außerdem evtl. am Schwimmwettkampf, Volkslauf und am Sparkassen-Cup (Fußball). Im Schuljahr 2008/09 wurde erstmalig eine Handballmannschaft zum Sanitop-Wingenroth-Cup gemeldet.

T
Theater - Auch ein jährlicher Theaterbesuch steht auf unserem Programm. Wir besuchen mit den Kindern eine altersgerechte Aufführung bei den Wuppertaler Bühnen oder dem Kinder-und-Jugendtheater Wuppertal.

U
Umwelt - Erziehung zu umweltgerechtem Verhalten ist fester Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Unterrichtsausfall - versuchen wir so gering wie möglich zu halten, lässt sich aber bei Erkrankung von Lehrkräften nicht immer vermeiden.

Unterrichtsbeginn - Um 7.45 Uhr können die Kinder zum offenen Anfang in die Klassen gehen. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr.

Unterrichtsfächer - an der Grundschule sind: Sprache, Sachunterricht, Mathematik, Englisch, Sport, Musik, Kunst/Textilgestaltung, Religionslehre, Förderunterricht. Außerdem versuchen wir, Inhalte Fächer übergreifendend zu vermitteln.

V
Verkehrserziehung - Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr durch Erkennen und Vermeiden von Gefahren und situationsgerechtes Verhalten sind Ziele der Verkehrserziehung, die in allen Schuljahren Bestandteil des Unterrichts ist. (siehe auch unter Radfahrtraining)

Versicherung - Auf dem Schulweg und bei allen schulischen Veranstaltungen sind die Kinder durch den Gemeindeunfallversicherungsverband versichert. Schäden müssen der Schule unverzüglich mitgeteilt werden.

W
Wandertage - und Unterrichtsgänge stellen eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts dar. Mögliche Ziele sind: Zoo, Museen, Bauernhof, Sternwarte, usw.
Siehe auch : Klassenfahrt

X
Zu X wissen wir NIX.

Y
Yak - Was ein Yak ist, könnten die Kinder zum Beispiel während der Projekttage erfahren.

Z
Zeugnisse - Am Ende des 1. und 2. Schuljahres erhalten die Kinder Berichtszeugnisse, bei der Versetzung in die Klasse 3 auch Noten. Zwischenzeugnisse gibt es erst in Klasse 3 und 4. Mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 gibt es die begründete Empfehlung für die Weiterführenden Schulen.